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Ameisen in Haus, Garten und in der Wohnung

Strenggenommen sind Ameisen Nützlinge: Für ein funktionierendes Ökosystem sind die fleißigen Tierchen unverzichtbar. Doch im persönlichen Wohnumfeld des Menschen sieht das anders aus: Ameisen in der Wohnung fallen nicht nur lästig, sondern können auch Vorrats-, Hygiene- und Gesundheitsschädlinge sein. Wir haben daher alle notwendigen Informationen zusammengestellt, damit Sie im Fall einer Ameisenplage gewappnet sind und die Anzeichen schnell erkennen.

Woran Sie Ameisenbefall in der Wohnung erkennen

Krabbelt eine vereinzelte Ameise über den Küchenfußboden, betrachtet man dies meist noch nicht als besorgniserregend. Doch Vorsicht: Oft handelt es sich hierbei um »Kundschafter«, die im Auftrag ihres Ameisenstaats auf Nahrungssuche sind. Küchen und Vorratsräume sind daher besonders gefragt. Ist die Kundschafter-Ameise fündig geworden, legt sie eine Markierung aus speziellen Duftstoffen an – denen meist binnen kürzer Zeit ganze Kolonnen hungriger Ameisen ins Schlaraffenland der menschlichen Vorräte folgen. Diese Ameisenstraßen können sehr lang sein und dazu führen, dass sich die ungebetenen Gäste im ganzen Haus verbreiten.

Natürlich sind Ameisenstraßen nicht das einzige Indiz für einen Ameisenbefall. Holzameisen etwa schädigen hölzerne Strukturen sichtbar, da sie diese für den Nestbau verwenden. Achten Sie darum auf kleine Holzkrumen: Diese können auf Ameisenbefall hinweisen.

Einen weiteren Hinweis finden Sie möglicherweise in Ihrem liebsten Blumentopf: Finden sich auf Ihren Zimmerpflanzen verstärkt Blattläuse, haben Sie möglicherweise ein Ameisenproblem. Denn Blattläuse sondern den sogenannten Honigtau ab, ein besonders begehrter Leckerbissen für Ameisen, die Blattläuse deswegen regelrecht züchten. Das kann dazu führen, dass Ameisennester direkt im Blumenkübel angelegt werden – wer nicht sehr wachsam ist, bemerkt das erst, wenn die betroffene Pflanze vertrocknet, weil Ameisengänge das Wurzelwerk zerstören.

Woran Sie Ameisenbefall im Garten erkennen

Im Freien sind Ameisen meist nützlich. Treten sie aber in zu großen Massen auf, kann ein funktionierendes Ökosystem zumindest im kleinen Maßstab aus dem Gleichgewicht geraten. Stichwort Honigtau: Weil Ameisen diese Leckerei so lieben, beschützen sie Blattläuse und andere Schädlinge vor deren natürlichen Fressfeinden – die Folge ist, dass jene Schädlinge sich im Übermaß an Ihren Pflanzen gütlich tun. Auch im Garten kann es somit zu einer besorgniserregenden Ameisenplage kommen, die Sie jedoch mit Blick auf die richtigen Warnsignale rasch entdecken können.

Es lohnt sich beispielsweise, nach Hinweisen auf ein Ameisennest Ausschau zu halten. Ameisennester werden vor allem dort angelegt, wo es sonnig und trocken ist – sowohl in Mauerwerk als auch unter Sandboden. Kleine Sandhäufchen im Gras können daher Indiz für ein Ameisennest sein.

Ein weiteres Warnsignal sind lockere Bodenplatten auf der Terrasse oder dem Gartenweg, weil sich die Fugenfüllung löst und Ameisen in den nun entstehenden hohlen Kammern siedeln.

Zu guter Letzt weisen natürlich auch Ameisenstraßen auf ein Ameisennest im Garten hin. Sie können außerdem hilfreich sein, um das Nest zu finden, indem man den betriebsamen Ameisenkolonnen folgt. Dabei braucht es möglicherweise einen langen Atem, denn auf der Suche nach Nahrung sind Ameisen auch bereit, längere Distanzen zu überwinden. Ist das Ameisennest aber erst einmal entdeckt, können auch Maßnahmen zur Bekämpfung der Ameisen eingeleitet werden.

Was Sie bei Ameisenbefall im Unternehmen tun können

Nicht nur im privaten Wohnraum kann eine Ameisenplage höchst unangenehm sein: Hat Ihr Betrieb mit Ameisenbefall zu kämpfen, kann das im schlimmsten Fall zu enormen wirtschaftlichen Einbußen und einem massiven Vertrauensverlust unter Kunden und Mitarbeitern führen. Wir raten Ihnen deshalb, schnellstmöglich zu handeln. Unsere umfassenden Informationen zur Ameisenbekämpfung für Geschäftskunden finden Sie hier.

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