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Tipps gegen Ameisen

Was kann man gegen Ameisenbefall in der Wohnung unternehmen? Insbesondere, wenn bislang nur vereinzelte Tiere ins Haus eingedrungen sind, muss es nicht sofort eine professionelle Schädlingsbekämpfung sein. Tatsächlich gibt es bei leichtem und beginnendem Ameisenbefall eine Reihe durchaus wirksamer Hausmittel, zu denen Sie greifen können. Das Gute daran: Diese sind meist natürlich, günstig und schnell zur Hand. Zusätzlich gibt es Mittel und Wege, einem Ameisenbefall generell vorzubeugen. Wir verraten Ihnen, wie das geht.

Ameisenbefall vorbeugen: Was hilft

Mit dem richtigen Verhalten können Sie oftmals dafür sorgen, dass Ameisen gar nicht erst in Ihr Haus oder die Wohnung eindringen. Folgende Punkte sind hierbei hilfreich:

- Bewahren Sie Ihre Vorräte gut gesichert auf!
Ameisen suchen nach Futterquellen und dringen bevorzugt in Küchen und Vorratsräume auf. Lagern Sie Ihre Vorräte optimalerweise in luftdicht verschlossenen Behältern – auch im Kühlschrank, denn bei einem Ameisenbefall überwinden die Tiere sogar die Kühlschrankdichtungen.

- Lassen Sie Obst und Tierfutter nicht zu lange offen herumstehen!
Obst – besonders, wenn es zu gären anfängt – ist für sie besonders attraktiv, aber auch Tierfutter in offenstehenden Fressnäpfen kann sie anlocken. Daher sollten Sie hier Vorsicht walten lassen, Futternäpfe regelmäßig leeren und reinigen und Obst nicht über längere Zeiträume offen lagern.

- Gehen Sie achtsam mit Abfällen um!
Vor allem organische Abfälle können Ameisen anziehen. Setzen Sie daher auf verschließbare Müllcontainer und Abfalleimer. Besonders in der Sommerzeit sollten Sie Ihren Müll nach Möglichkeit täglich entsorgen. Auch Kompostbehälter und Biomüllcontainer sollten Sie unbedingt abschließen!

- Lüften Sie regelmäßig!
Ein stickiges Raumklima begünstigt Ameisen: Diese fühlen sich dort besonders wohl. Dem können Sie durch regelmäßiges und gründliches Durchlüften entgegenwirken.

- Überprüfen Sie Abdichtungen!
Häufig sind es Öffnungen im Mauerwerk oder schadhafte Dichtungen an Fenster und Tür, welche Ameisen überhaupt erst das Eindringen ermöglichen. Es lohnt daher, Fugen und Dichtungen genau zu überprüfen und Mängel zu beheben. So wird einem Ameisenbefall wirksam vorgebeugt.

- Folgen Sie Ameisenstraßen!
Wenn es in der Wohnung bereits vereinzelt zu krabbeln beginnt, sollten Sie der entstandenen Ameisenstraße folgen, bis Sie die Quelle finden, welche die Ameisen anlockt. Mitunter genügt es schon, diese zu entfernen.

Ameisenbefall in der Wohnung: Welche Hausmittel helfen?

Alle Vorsorge reicht manchmal nicht aus: Ameisen dringen ins Haus ein. Hier können aber oft entsprechende Hausmittel helfen. Um Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sollten Sie zunächst klären, um welche Ameisenart es sich handelt, auf welchem Weg sie hereingelangt ist und was genau die Tiere angelockt hat.

Wissen Sie hierzu Bescheid, können Sie gezielt zu verschiedenen Hausmitteln greifen. Die wichtigsten haben wir hier für Sie zusammengestellt. Vergessen Sie aber nicht, dass bei einem starken Ameisenbefall nur professionelle Hilfe wirksame Lösungen anbieten kann. Gerade bei schädlichen Ameisenarten wie der Pharaoameise sollten Sie möglichst schnell einen Fachmann zurate ziehen.

Auch dann, wenn sich das Ameisennest direkt in Ihrer Wohnung befindet – meist zwischen Wänden oder in Treppen –, sollten Sie von Hausmitteln absehen und sofort eine professionelle Schädlingsbekämpfung anfordern. Ein Ameisennest in der Wohnung muss immer professionell beseitigt werden – traditionelle Hausmittel stoßen hier an ihre Grenzen, da sie meist nur Symptome und nicht die eigentliche Ursache bekämpfen.

Hilfreiche Hausmittel gegen Ameisen

- Backpulver. Backpulver kann pur oder mit Zucker vermischt ausgestreut werden. Fressen Ameisen die vermeintliche Leckerei, dehnt sich das Backpulver aus, und die Tiere platzen. Dieses Hausmittel gilt nach wie vor als wirksam, bereitet Ameisen jedoch auch einen vergleichsweise grausamen Tod.

- Knoblauch, Essig, Duftöle. Ihren Weg zur Nahrungsquelle finden Ameisen infolge spezieller Duftmarken – ihr Geruchssinn ist extrem ausgeprägt. Das können Sie sich zunutze machen: Neben Knoblauch, Essig und ätherischen Ölen helfen auch andere Substanzen mit besonders intensivem Geruch, Ameisen fernzuhalten – etwa Kräuter wie Thymian oder Marjoran.

- Leimbarrieren. Mitunter kann es helfen, potenzielle Eingangswege an Fenstern, Türen und Maueröffnungen mit Leim zu sichern: Dieser sorgt für eine Barriere, welche die Tiere nicht überwinden können.

- Ameisenstraßen unterbrechen. Die Duftmarken der Ameisenstraße dienen den Tieren als Orientierung. Wird die Straße unterbrochen, finden sie die versprochene Nahrungsquelle nicht. Aufgesprühtes Deo, Kreide oder Klebeband können diesen Zweck erfüllen – die orientierungslosen Ameisen ziehen dann wieder ab.

- Kupfermünzen. Ähnlich wie gegen Wespen sollen Kupfermünzen effektiv Ameisen fernhalten. Dazu genügt es, die Münzen direkt auf Ameisenstraßen oder in der Nähe des Ameisennests zu platzieren.

- Ameisennest umsiedeln. Bei einem Ameisennest im Garten kann unter Umständen die ganze Population umgesiedelt werden. Füllen Sie einen ausreichend großen Behälter mit Stroh und Holzwolle. Stülpen Sie ihn über das Ameisennest. Die Ameisen krabbeln dann in die Holzwolle im Behälter – nach einer Weile können Sie diesen anheben und die enthaltenen Ameisen (und die Ameisenbrut) möglichst weit wegschaffen.

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