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Bettwanzen erkennen

Bettwanzen bleiben oft lange unentdeckt – nicht nur, weil sie nachtaktiv sind. Sie sind auch klein und damit schwer zu erkennen. Dass viele Menschen nicht genau wissen, wie Bettwanzen eigentlich aussehen oder worauf zu achten ist, um sie aufzustöbern, führt dazu, dass Bettwanzenbefall oft erst spät erkannt wird. Wir haben Informationen zu Aussehen und Lebensweise von Bettwanzen zusammengestellt – außerdem erfahren Sie hier, welche Folgen Bettwanzenbisse haben können.

Wie Bettwanzen aussehen

Bettwanzen haben sechs Beine und erreichen nur etwa einen bis sieben Millimeter Körperlänge und sind flach – zumindest vor der Blutaufnahme. Ihre ovalen Körper sind meist gelblich- bis rotbraun, wobei sich das Hinterteil nach dem Blutsaugen deutlich dunkler verfärbt. Bettwanzenlarven sind mit einem Millimeter Körperlänge noch einmal kleiner als Adulte; ihre Körper sind weitgehend transparent.

Zur Entwicklung von Bettwanzen

Bettwanzen entwickeln sich über fünf verschiedene Stadien – vom Ei bis zum adulten Tier. Sie benötigen während ihrer Entwicklung Nahrung – also Blut –, um das jeweils nächste Stadium einleiten zu können.

Auch wenn weibliche Bettwanzen nur zwischen sechs und zwölf Monaten alt werden, können sie in dieser Zeit bis zu fünfhundert Eier legen. Das geschieht nicht auf einen Schlag, sondern in täglichen kleinen »Portionen«. Als Ort der Eiablage dienen dabei bevorzugt Ritzen und Fugen.

Wie rasch sich aus einer Larve ein erwachsenes Tier entwickelt, hängt maßgeblich von den Temperaturen und der Verfügbarkeit von Nahrung zusammen. Optimale Bedingungen finden Bettwanzen bei rund 25 Grad Raumtemperatur und der Möglichkeit häufiger Blutaufnahmen: Dann ist die Entwicklung schon nach vier Wochen abgeschlossen. Bei 20 Grad dauert es mehr als doppelt so lange.

Die Entwicklung von Bettwanzen kann sich bei widrigen Umständen noch weiter verzögern: Sinken die Temperaturen unter 18 Grad, kann es – wenn wenig Nahrung verfügbar ist – sogar sieben Monate dauern, bis die Bettwanze ausgewachsen ist. Bei unter 14 Grad kann sich die Bettwanze gar nicht weiterentwickeln, bei weniger als neun Grad kann nicht einmal mehr Nahrung aufgenommen werden.

Das Verhalten von Bettwanzen

Das Verhalten von Bettwanzen

Bettwanzen sind nicht direkt auf Menschen spezialisiert. Nur gleichwarm sollen ihre Wirtstiere sein – normalerweise sind das Vögel und Säugetiere. Fehlt aber der Zugang zu diesen, befallen Bettwanzen Menschen. Körperwärme, typische Gerüche wie Schweiß sowie das Kohlendioxid in der Atemluft leiten sie dabei zu ihren Nahrungsquellen.

Adulte Bettwanzen müssen nicht jeden Tag Blut saugen. Bei Bedarf könnten sie sogar über ein halbes Jahr ohne Blut auskommen – wird es besonders kalt, halten Bettwanzen zur Not sogar bis zu fünfhundert Tage ohne frisches Blut durch.

In der Regel gehen sie aber ein- bis zweimal in der Woche auf Nahrungssuche und saugen sich dann voll. Je nachdem, wie rasch die Bisse Erfolg zeigen und die Bettwanze auf ein Blutgefäß stößt, saugt sie bis zu zwanzig Minuten, manchmal auch deutlich kürzer. Dabei befallen Bettwanzen zunächst nur einen Raum, in dem sie kontinuierlich und in regelmäßigem Abstand ein potentielles Wirtswesen finden –also beispielsweise ein Schlafzimmer. Ist der Wirt nicht länger verfügbar oder sind inzwischen so viele Bettwanzen vorhanden, dass ein Wirt allein ihren Bedarf an Blut nicht decken kann, breitet sich die Population auch auf benachbarte Räume aus.

Auswirkungen von Bettwanzenbefall

Bettwanzen selbst können zwar Träger von Hepatitis, Borreliose und sogar dem HIV-Virus sein – sie sind aber glücklicherweise keine Überträger dieser Krankheiten. Unangenehme Folgen hat ein Bettwanzenbefall oft dennoch. Zwar sind Bettwanzenstiche selbst schmerzfrei, der beim Beißen in die Wunde gelangende Bettwanzenspeichel sorgt jedoch für einen starken Juckreiz. Die Bissstellen können mitunter stark anschwellen, Blasen oder Quaddeln aufweisen – je nach Sensibilität des Befallenen halten diese Symptome bis zu zehn Tagen an.

Es gibt jedoch auch Menschen, die deutlich empfindlicher auf Bettwanzenbisse reagieren – beispielsweise mit nesselsuchtartigen Ausschlägen oder besonders starken Schwellungen am Lid. Solche heftigen Reaktionen sind insgesamt selten, treten aber auf. Auch asthmatische Anfälle oder Sehstörungen können durch Bettwanzenbisse hervorgerufen werden.

Da sich Bettwanzen sehr rasch vermehren und ausbreiten, gilt es, einen Bettwanzenbefall schnell zu bekämpfen, bevor das ganze Haus erfasst wird. Zögern Sie daher nicht, uns zu kontaktieren – unser Bereitschaftsdienst leistet zeitnah, professionell und wirksam Hilfe.

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