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Rattengift, Rattenfallen und Köder

Wer es mit einer Rattenplage zu tun bekommt, erwägt oft, das Problem erst einmal in Eigenregie zu lösen. Schließlich gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten – Rattengift oder Rattenfallen in verschiedenen Ausführungen (Lebendfallen, Schlagfallen) beispielsweise. Auch unübliche Methoden wie Ultraschallwellen werden häufig als erfolgversprechend beworben. Doch welche Produkte gegen Ratten helfen wirklich?

Ein Überblick: Mit welchen Produkten kann man Ratten bekämpfen?

Die Wahrheit ist zunächst ernüchternd: Eine hundertprozentige Erfolgsgarantie verspricht wohl keines der handelsüblichen Produkte. Entweder wirken diese nicht zuverlässig – oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht. Das liegt auch darin bedingt, dass Ratten zäh und anpassungsfähig sind und sich sehr rasch weiterverbreiten. Für Laien ist die Rattenbekämpfung daher auch mit viel gutem Willen und Einsatz eine kaum zu meisternde Herausforderung.

Eine unsachgemäße Rattenbekämpfung auf eigene Faust kann im schlimmsten Fall aber dazu führen, dass die eingesetzten Mittel keinerlei Wirkung zeigen, unnötige Kosten entstehen und die Rattenplage in der Zwischenzeit noch deutlich intensiver geworden ist – was wiederum eine effektive Bekämpfung weiter erschwert. Im Zweifelsfall ist daher immer zu professioneller Hilfe zu raten. Wenn Sie sich trotzdem einen Überblick über die handelsüblichen Produkte zur Rattenbekämpfungen, Wirkung und Risiken verschaffen wollen, finden Sie hier alle weiteren Informationen.

Rattengift und Rattenköder

Fraßköder sind die häufigste Art zur Ausbringung von Rattengift. Oft werden sie in Köderbeuteln eingesetzt, die im Freien ausgelegt werden. Häufig wird auch eine zusätzliche Sicherung in Form von Rattenköderboxen oder anderen Fallen genutzt, damit nicht versehentlich Kinder oder Haustiere an den Giftköder gelangen.
Ein weiteres beliebtes Mittel sind Trinkköder. Ratten haben einen relativ hohen Flüssigkeitsbedarf und müssen täglich rund sechzig Milliliter zusätzlich zu ihrer Nahrung trinken.

Die dritte Möglichkeit besteht in sogenanntem Kontaktpulver (teils auch als Kontaktgel erhältlich). Dieses wird wie die Trinkköder eher in Innenräumen eingesetzt. Wirken sollen diese Mittel dadurch, dass sie durch die Ausbringung entlang typischer Laufwege ins Fell der Ratten gelangen und von dort beim Putzen aufgenommen werden.

Dennoch teilen Trink-, Fress– und Kontaktköder den gleichen Nachteil: Häufig stehen Ratten alternative Nahrungsquellen zur Verfügung, auf die dann auch ausgewichen wird. Als Folge werden die Köder nur mangelhaft angenommen und entfalten entsprechend nicht die gewünschte Wirkung.

Hinzu kommt das Risiko für Kinder und Haustiere, das selbst bei einer Sicherung der Giftköder in Köderboxen weiterhin besteht – gerade dann, wenn das Gift nicht professionell und fachgerecht ausgebracht wird. Zudem ist nicht von der Hand zu weisen, dass Ratten zunehmend Resistenzen gegen viele toxische Wirkstoffe entwickeln, sodass teils gesamte Rattenpopulationen den Einsatz von Giftködern unbeschadet überstehen.

Rattenfallen

Zahlreiche handelsübliche Fallenmodelle lassen den Anwendern die Wahl, Ratten entweder zu töten (Schlagfallen) oder lebendig zu fangen (Lebendfallen). Während Schlagfallen bei der Auslösung ihres Mechanismus die Ratte sofort töten, müssen die Lebendfallen regelmäßig kontrolliert werden. Auch das Verbringen der gefangenen Ratten in weiter entfernte Gebiete, um sie dort wieder auszusetzen, macht den Einsatz von Lebendfallen deutlich aufwändiger als den von Schlagfallen.

So oder so sind Rattenfallen problematisch: Ihre Effizienz gerade bei starken Rattenplagen bleibt vergleichsweise gering. Zahlreiche Tiere erweisen sich in der Regel als fallenscheu. Außerdem wissen Laien meist nicht, wo sich die strategisch optimalen Orte für eine Platzierung der Fallen befinden, da sie die typischen Laufwege oder Nistplätze der Ratten nicht kennen. All das macht Rattenfallen in der Summe zu einer eher ungeeigneten Art, Ratten zu bekämpfen.

Ultraschall-Rattenfallen

Ultraschallwellen gegen Ratten? Schwingungen als Lösung bei Rattenbefall? So vielversprechend die Werbetexte dazu oft klingen: Rattenfallen auf Ultraschallbasis funktionieren schlichtweg nicht. Zumindest lässt sich wissenschaftlich keinerlei Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Ultraschallgeräten und der Vertreibung einer Rattenplage herstellen. Wir empfehlen daher, auf kostspielige Experimente zu verzichten.

Bei lediglich geringem Befall können Selbsthilfeprodukte zwar durchaus eine Verbesserung der Lage erzielen. Insgesamt aber ist ihr Einsatz oft lediglich kostenintensiv, wenig zuverlässig und unterm Strich nicht empfehlenswert. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie keine Zeit verlieren und schnellstmöglich professionelle Hilfe einholen. Unsere Experten sind auf Rattenbekämpfung spezialisiert und wissen über die Eigenarten und Lebensweise der Schadnager genau Bescheid. Dadurch können sie jeden Befall fundiert analysieren und einen ideal auf die Situation abgestimmten Maßnahmenkatalog erstellen. Hier erfahren Sie mehr über unsere professionelle Rattenbekämpfung.

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